Jahreskreisfeste

 

 

Termine zu den Jahreskreisfesten findet Ihr unter "Home" > Aktuelles

 

 
In unserer heutigen Zeit, haben wir ein lineares Denken, was Raum, Zeit und Entwicklung anbetrifft.
Besinnen wir uns jedoch auf die Natur, können wir beobachten, dass alles zyklisch abläuft, in einem immer
wiederkehrenden Rhythmus von „Kommen & Gehen“.
 
Aus diesem Wissen heraus wurden schon in den alten matriarchalen Kulturen des frühen Europas,
u.a. bei den Kelten und Germanen, Jahreskreisfeste gefeiert.
Die Jahreskreisfeste zeugen von der Notwendigkeit und dem Bedürfnis des Menschen,
im Einklang mit der Natur und ihren Zyklen zu leben.
 
Diese natürlichen Zyklen, spiegeln unsere inneren unbewussten Zyklen wieder.
 
Wenn wir anfangen, die Jahreskreisfeste zu feiern und zu ehren, unserer kreativen Entfaltungskraft in Dankbarkeit und Verbundenheit mit der Natur, ohne dogmatische Zwänge begegnen, kommen wir mit uns selbst und der Natur in Einklang.
 
Jahreskreisfeste als Naturrituale wirken durch Symbole und einfache Handlungen auf einer tiefen Ebene unserer Seele und leisten hier Heilungsarbeit. Die Feste wecken in uns Gefühle und Bilder, zu denen wir im Alltag nur schwer Zugang finden. Wenn wir uns auf diesen Prozess wirklich einlassen, ist es eine tiefe spirituelle Arbeit, die es uns ermöglicht, dass wir uns in den Fluss des Lebens begeben und eigenverantwortlich unsere Entscheidungen treffen und unseren ureigenen Weg gehen.
 
 
Die Wintersonnenwende
21. Dezember (Julfest, Mittwinter)
Sonnenfest
 
An diesem Tag wird das wiederkehrende Licht gefeiert. Von diesem Zeitpunkt an
werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Mit der Geburt des Lichtes
beginnt die Fruchtbarkeit in der Natur und das ist der Anfang allen Lebens.
 
Geburt ~ Wiedergeburt ~ das junge neue in uns ~ etwas in die Welt bringen
 
 
Das Lichtfest
1. Februar (Imbolc, Lichtmess, Brighid)
Mondfest ~ 2. Vollmond nach der Wintersonnenwende
 
Die Lebenssäfte fangen an zu steigen, die Kinder der Natur fangen an sich im
Bauch von Mutter Erde zu regen. Befreiung von den „Strapazen“ des Winters.
Bereits jetzt haben wir eine Stunde mehr Tageslicht.
 
Neubeginn ~ Inspiration ~ das kleine Mädchen in uns ~ Kindheit
 
 
Die Frühlings-Tagundnachtgleiche
21. März (Ostara, Frühlingsäquinox)
Sonnenfest
 
Das Ende des Winters ist da und die Ankunft des Frühlings wird gefeiert. Mit dem wiedererwachen der
Natur und des Lebens wird der Mensch wieder aktiver. Tag und Nacht sind wieder gleich lang. Bunte
Ostereier sind noch heute Sinnbild der Fruchtbarkeit
 
Zeit des Umbruchs ~ heftige Stimmungswechsel ~ Durchsetzungsvermögen ~ Identitätssuche ~ Pubertät
 
 
Das Maifest
1. Mai (Beltane, Walpurgisnacht)
Mondfest ~ 5. Vollmond nach der Wintersonnenwende
 
Der Sommer ist da, die Wintergeister werden verscheucht.
Die Kräfte der Natur steigen weiter aufwärts und alles ist im Fluss.
 
Selbstentfaltung ~ Unabhängigkeit ~ Erotik ~ Leidenschaft ~ Ausprobieren
~ Schönheit ~ das junge noch ungebundene Mädchen
 
 
Die Sommersonnenwende
21. Juni (Litha, Mittsommer)
Sonnenfest
 
Die Sonne hat ihren höchsten Stand erreicht, somit haben wir den längsten Tag und
die kürzeste Nacht. Mitten ins blühen der Natur, wird bereits der Keim des Todes gelegt.
 
Vereinigung polarer Kräfte ~ Schaffen und erhalten ~ die Frau in der Mitte des Lebens
~ verbindliche Liebe ~ Mutter sein ~ Hoch-Zeit der Schaffenskraft
 
 
Das Schnitterfest
1. August (Lammas, Lughnasad)
Mondfest ~ 8. Vollmond nach der Wintersonnenwende
 
Höhepunkt des Wachstums ist erreicht, die Kraft der Sonne lässt nach.
Wir feiern und segnen die fruchtbare Erde und die Ernte beginnt.
 
erste Ernte ~ Abgrenzen ~ altern ~ Nähe & Distanz ~ Jahre des Wandels
 
 
Die Herbst-Tagundnachtgleiche
21. September (Mabon, Herbstäquinox)
Sonnenfest
 
Wir feiern der Ernte Dank. Der Tag und die Nacht sind wieder gleich
lang. Die Sonne sinkt langsam in die Unterwelt und die Pflanzen beginnt
die Ruhezeit, da ihr Saft sich in die Wurzeln zurück zieht.
 
Erntezeit ~ Lösung und Abschied ~ Trennung ~ Abschließen
~ hohes Alter ~ Wissen um die Anderswelt
 
 
Das Ahnenfest
1. November (Samhain)
Mondfest ~ 11. Neumond im Kalenderjahr
 
Ende des keltischen Jahres und Neujahrsfest. Die Natur zieht sich zurück und wendet
sich nach innen. Der Winter beginnt und wir gedenken unserer Ahnen.
 
Verbindung mit den Ahninnen und Ahnen ~ Zustand vor der Zeugung und nach dem Tod ~
Verbindung mit & Rückkehr zu den eigenen Wurzeln
 

 

 

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