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Der Schamanismus ist ein jahrtausendaltes, archaisches Wissen über die Kräfte des Universums.
Viele indigenen Völker, haben ihre eigenen schamanischen Traditionen. Auch wir in unseren Breitengraden, haben eigene schamanische Wurzeln, die langsam wieder zu sprießen beginnen.
Der Schamanismus allgemein, egal welcher Tradition, ist unsere ursprünglichste und älteste Heilmethode. Die schamanische Arbeit beruht auf dem Wissen, das Körper, Geist & Seele untrennbar miteinander verbunden sind und in steter Wechselwirkung stehen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat 1980 die Bedeutung schamanischer Methoden offiziell anerkannt. Dank dieser Tatsache, gibt es heute wieder, über den Tellerrand hinausschauende Schulmediziner und Psychologen, die eng mit Schamanen zusammen arbeiten.
Alles im Universum ist miteinander verbunden, alles ist beseelt und wir sind ein Teil des großen Ganzen. Kommt es zu einem Ungleichgewicht, fühlen wir uns getrennt z.B. vom eigenen Fühlen - vom Körperempfinden - von Gott - von unserer Seele, kommt es zu Disharmonie und Krankheit.
Der schamanisch Arbeitende - der Schamane - kann auf Wunsch des Klienten, unterstützend und helfend aktiv werden. Mittels diverser Hilfsmittel z.B. Trommeln, bewusstseinserweiternde Pflanzenstoffe, kann der Schamane seinen Bewusstseinszustand verändern und von der alltäglichen Wirklichkeit in die nichtalltägliche Wirklichkeit reisen. Dort kann er mit allem in Kontakt kommen, er kann zum Wohle aller, Energien lenken und leiten, sowie jegliche wohlwollende Informationen in die alltägliche Wirklichkeit mitbringen. Allem wird mit Achtung - Respekt - Wohlwollen begegnet!
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Dieses archaische Wissen ist in jedem von uns "angelegt". Allerdings ist es meist durch Erziehung und gesellschaftliche Konventionen verschüttet. Oftmals "bedarf" es einer schweren Krankheit oder einer anderen Grenzerfahrung, damit wir wieder Zugang zu diesem Potential finden.
Die schamanische Arbeit ist sowohl bei körperlichen, als auch seelischen Leiden eine wertvolle Unterstützung. Auch bei Traumata und Schock, bei Trennungen, in Todesfällen, nach Operationen oder Unfällen. Bei privater oder beruflicher Neuorientierung, kann eine schamanische Sitzung, Klärung bringen, die wieder Kraft zur Übernahme der Eigenverantwortung bringt.
Aus schamanischer Sicht, handelt es sich bei den Herausforderungen des Lebens (Probleme, Disharmonie, Krankheit), definitiv nicht um Bestrafungen! Der schamanisch Arbeitende, sieht in jeder Herausforderung des Lebens, eine Chance für den Betroffenen, „Ganz“ und „Heil“ zu werden, in seine volle Kraft zu kommen und sein ureigenes Potential zu entdecken. Eigenverantwortlich die Schöpfung seines Lebens zu gestalten. Schamanen sind lediglich die „Geburtshelfer“ und Wegbegleiter.
Möglichkeiten der Heilarbeit:
- schamanische Reisen
- Seelenrückholung
- Extraktionen
- Heilrituale
- Visionssuche
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Ein Häuptling kommt zu Wort:
Weise Worte aus der berühmten Rede des Häuptling Seattle an den Präsidenten der Vereinigten Staaten im Jahre 1855
„Meine Worte sind wie Sterne, sie gehen nicht unter.
Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig, jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand,
jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt ist heilig… (alles ist beseelt)
Der Hunger des weißen Mannes (der modernen Welt) wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen
als eine Wüste.
……
Es gibt keine Stille in den Städten der Weißen (in unseren Köpfen?).
Keinen Ort, um das Entfalten der Blätter im Frühling zu hören oder das Summen der Insekten.
Der weiße Mann (wir alle) muss die Tiere des Landes behandeln wie seine Brüder. Was ist der
Mensch ohne die Tiere? Wären alle Tiere fort, so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des
Geistes.
Was immer den Tieren geschieht – geschieht bald auch den Menschen.
Alle Dinge sind miteinander verbunden……
Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde……
Denn das wissen wir:
Die Erde gehört nicht den Menschen, der Mensch gehört zur Erde.“
(Anmerkungen von mir...)
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